Donnerstag, den 31.03.2022
BASF fördert neue Lösungen für die digitale Landwirtschaft durch globalen Launch der offenen Innovationsplattform AgroStart

In den nächsten zehn Jahren werden sich die Landwirtschaft und die Wertschöpfungskette der Nahrungsmittelproduktion massiv verändern, um auf begrenzten Anbauflächen ausreichend bezahlbare und gesunde Lebensmittel für eine wachsende Bevölkerung zu produzieren. Dazu werden bahnbrechende Technologien benötigt. BASF unterstützt diesen Wandel mit ihrer offenen Innovationsplattform AgroStart, die nun weltweit verfügbar ist und die besten Ideen für digitale Landwirtschaft innerhalb und außerhalb des Unternehmens nutzen wird.

AgroStart verbindet diese Ideen mit Mentoring, Marktzugang, Gründungskapital und neuen Arbeitsweisen. Die Zusammenführung der Kompetenzen von BASF und Unternehmern ermöglicht eine schnelle, effiziente und kostengünstige gemeinsame Entwicklung digitaler Lösungen, die Landwirten weltweit helfen, die zahlreichen Herausforderungen zu bewältigen, denen sie gegenüberstehen.

„Mit dem globalen Launch unserer offenen Innovationsplattform AgroStart kombinieren wir die vielversprechendsten Ideen – sei es von klugen Köpfen der BASF oder außerhalb des Unternehmens – mit unserer Expertise, direktem Zugang zu unserer globalen Kundenbasis und Märkten, Mentoring sowie Kapital, um gemeinsam die Zukunft der digitalen Landwirtschaft zu gestalten“, sagt Vincent Gros, Leiter des Unternehmensbereichs BASF Agricultural Solutions.

AgroStart kam 2016 zunächst in Brasilien auf den Markt und wurde kontinuierlich in ganz Lateinamerika ausgerollt. Heute profitiert die offene Innovationsplattform von diesen Erfahrungen und Erfolgen, die den Weg für eine Ausweitung auf Nordamerika sowie Europa und Asien-Pazifik ebnen.

In Nordamerika wird sich AgroStart zunächst auf Lösungen konzentrieren, die es Landwirten ermöglichen, die große Menge an Daten, die sie in ihren Betrieben generieren, zu verwalten und mit ihnen Geld zu verdienen. Um diese Lösungen zu finden, arbeitet BASF mit SVG|THRIVE zusammen, einer weltweit führenden Investitions- und Innovationsplattform für die Agrar- und Ernährungswirtschaft mit Sitz im Silicon Valley. Ziel ist es, deren Netzwerk und Expertise zu nutzen, um die besten aufstrebenden Start-ups zu identifizieren. „Wir freuen uns, zusammen mit BASF an AgroStart zu arbeiten, jetzt wo die Präsenz der Plattform in Nordamerika ausgebaut wird“, sagt John Hartnett, CEO und Gründer von SVG|THRIVE. „Es ist beeindruckend, wie das Programm über die Jahre hinweg gewachsen ist, und wir freuen uns, unsere Kräfte zu bündeln, unser Ökosystem und unsere Innovationsplattform zu nutzen, um die Zukunft der Ernährung und der Landwirtschaft durch Innovationen voranzubringen.“

In Lateinamerika unterhält AgroStart Partnerschaften mit internationalen Unternehmen und Institutionen wie Bosch, Samsung, Banco do Brasil und Mercedes-Benz. Zudem haben sich mehr als 600 Start-ups in ganz Lateinamerika für eine Zusammenarbeit mit AgroStart beworben. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Technologien entwickelt, wie etwa die drohnengestützte Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln. Bislang hat BASF mit 14 Start-ups Partnerschaften für digitale landwirtschaftliche Lösungen geschlossen.

Eines dieser Start-ups ist Tbit. Deren gemeinsam mit AgroStart entwickelte Lösung nutzt künstliche Intelligenz, um landwirtschaftliche Produkte zu analysieren und zu klassifizieren. Sie ermöglicht eine automatisierte Qualitätskontrolle von Sojasaatgut, die die Menge des geprüften Saatguts um das Fünffache erhöhen und den Zeitaufwand um den gleichen Faktor reduzieren kann. Dadurch können die Kosten um bis zu 90 Prozent gesenkt werden. Dem Geschäftsführer von Tbit, Igor Chalfoun, ermöglichte AgroStart, die Lösung in der Praxis zu testen und Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren. „Dank AgroStart konnten wir unsere Technologien an die Anforderungen der Praxis anpassen. Das wäre ohne die Unterstützung einer gut strukturierten offenen Innovationsplattform wie AgroStart eine große Herausforderung gewesen“, so Chalfoun.

Weitere Informationen:
www.basf.com

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Letzte Aktualisierung am 06.07.2022
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